Listen up: Down Under Tunes !

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Kylie Minogue, AC/DC, Men at work- jaja, die kennen wir schon alle. Mittlerweile schaffen es aber immer mehr ,zunächst oft unbekannte, Musiker vom anderen Ende der Welt auch in Europa wahrgenommen zu werden. Eine kleine, persönliche Auswahl meiner Down Under Klassiker!

 

 Empire of the Sun (OZ)

Die Band aus Sydney, dessen Name angeblich so gar nicht von Spielbergs gleichnamigen Film inspiriert wurde, beglückt uns schon seit 2008 mit der perfekten Sommermusik. Für das Debütalbum “Walking on a dream” gab es in der Heimt Doppelplatin, in den USA immerhin Gold. Ganz unbekannt ist die Elektro Formation, die gern als eine Art Zauberer verkleidet auftritt, auch hierzulande nicht mehr-  ihr Track “We are the people” wird immer wieder gern von diversen Privatsendern als Hintergrundmusik für drittklassige Reality TV Shows benutzt.

Ein unglaublich chilliger Song, der mich sofort an Pazifikglück denken lässt ✌ :

 

Fat Freddys Drop (NZ)

Jetzt wirds bunt! Die 1999 gegründete Band aus Wellingtion kombiniert auf lässige Art und Weise Funk, Soul, Blues, Reggae, R’n’B und Techno. Sie ist eine der bekanntesten Bands aus Neuseeland und ihre Konzerte sind nicht nur im Kiwiland oft schnell ausverkauft. Letztes Jahr waren sie in München und man musste schlappe 80 Euro für ein Ticket hinlegen. Ich selbst habe Fat Freddys Drop in Lower Hutt (bei Wellington) gesehen und war von deren musikalischem Können wirklich beeindruckt. Dieses Jahr kommen sie für das Tollwood Festival noch mal nach München- für weniger als 80 Euro ;-).

Wer Krähen in Trance sehen will, klickt hier:

The Naked and the Famous(NZ)

Bleiben wir bei den Kiwis: The Naked and the Famous hatten ihren internationalen Durchbruch mit “Young Blood” und 2011 konnte man diesem Lied einfach nicht entkommen. Die studierten Musiker aus Auckland hatten anscheinend keine Lust mehr auf die klassische Ausbildung und schmissen ihr Studium, um mit ihrem elektronischen Sound die Welt zu erobern. 2013 erschien dann das deutlich ruhigere Album “In rolling waves” und es wurde ordentlich getourt. Auch ich habe sie live gesehen und die Kiwis haben ordentlich Stimmung gemacht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man sie auch im Sommer 2014 wieder auf diversen Festivals sehen kann.

Und nun der Klassiker:

Chet Faker (OZ)

Who the f*** is Chet Faker? Das habe ich mich auch gefragt, denn immer wieder tauchte sein Name hinter bekannteren Künstlern wie The Temper Trap, Flume und MSMR auf. Der vollbärtige Elektrokünstler aus Melbourne liebt Remixe, komponiert allerdings auch eigene Songs. Richtig toll finde ich seine Interpretation von Blackstreets “No Diggity”– damit wirds ein bisschen eher Sommer! 😀

Gotye (OZ)

Auch dem adretten, nackten Gotye konnte man eine Weile nicht entkommen- sein Duett mit (dem Hamilton Girl) Kimbra “Somebody that I used to know” wurde rauf und runter gespielt. Jaja, auch ich kanns nicht mehr hören, aber zum Glück hat Gotye eine Menge anderer toller Songs. Fun Fact: Gotyes Mund hat eine eigene Facebook Fanpage!

Großartig gemachtes Video:

The Jezabels (OZ)

Bereits 2007 gründeten Nik, Sam, Hayley und Heather die Band “The Jezabels” in Sydney. Auf das Quartett aufmerksam geworden bin ich  jedoch erst 2011 durch deren “Dark Storm EP“. Die habe ich damals rauf und runter gehört und immernoch läuft sie ab und an auf meinem I Pod. Eine gefühlte Ewigkeit später (2012) folgte dann endlich das Album “The Prisoner“. Die Tour dazu habe ich damals leider verpasst, aber nur halb so wild, denn erst vor ein paar Wochen waren sie in München, um das zweite Studioalbum  “The Brink” zu promoten. Leider haben sie darauf etwas an ihrem spezifischen Sound verloren und klingen recht durschnittlich. Das Konzert hat trotzdem richtig Spaß gemacht und sie bleiben eine meiner absoluten Lieblingsbands aus Down Under!

The Jezabels

Fangirl alert!

Ladyhawke (NZ)

Ladyhawke, aka Pipa, kommt ebenfalls aus der übercoolen Hauptstadt Neuseelands. Wenn sie nicht gerade mit dem Synthesizer spielt, sitzt sie vor der Glotze und zockt Videospiele. Pipa hat schon seit ihrer Kindheit Probleme mit ihrer Gesundheit und wurde ebenfalls mit Aspergers diagnostiziert- kein Wunder also, dass sie schon sehr früh Zuflucht in der Welt der Musik suchte. Pipa ist ne klase Powerfrau und ich würde mich sehr freuen, wenn auch ich sie mal live erleben dürfte.

 

Flight of the Conchords (NZ)

Die beiden Jungs kommen euch von Netflix bekannt vor? Kein Grund zur Verwirrung, denn die beiden Musiker aus…na??… genau!-Wellington, haben auch ihre eigene Comedyshow, welche von HBO ausgestrahlt wurde. Bret und Jemaine verlassen NZ, um ihr Glück in New York als Musiker zu versuchen. Neben unglücklichen Lovestories, leeren Konzerten und gelegentlich internen Streitereien, lassen sie kein Musikgenre und Australienklischee unparodiert. Schaut unbedingt mal rein! Natürlich kann man die beiden Kiwis auch live erleben, denn sie sind im real live echte Musiker. Momentan brunchen sie aber lieber in den unzähligen, kleinen Cafés in Wellington: Als ich im “Sweet Mothers Kitchen” mein mushroom toast verspeiste, saß Jemaine schräg gegenüber :D.

“you know you’re not in high finance considering secondhand underpants” :

 

Lorde (NZ)

Zu der talentierten jungen Dame (17) aus Devonport/Auckland muss man wohl nicht mehr viel sagen: Sie räumt jede musikalische Auszeichnung von Bedeutung ab, hat eine Kooperation mit Kosmetik Gigant MAC an Land gezogen und verkauft Konzerte in Rekordgeschwindigkeit aus. Schaut man sich Interviews mit dem intelligenten, frühreifen Mädchen  an, merkt man, dass sie ziemlich schüchtern ist, blüht jedoch auf wenn sie über poetry oder Sylvia Plath sprechen kann. Zum Ärgerniss meines Freundes läuft ihr Album “Pure Heroine” seit August bei mir nahezu auf Dauerrotation. Ich freu mich jedenfalls, dass sie mehr und mehr Leute kennen und man sie nicht mehr mit den finnischen Metalheads “Lordi” verwechselt. 😀

So Kinners, dat wars mit der kleinen, persönlichen Down Under Tunes Auswahl. Wer gern weitere neue, unbekanntere Bands aus Down Under entdecken möchte, dem empfehle ich den australischen Radiosender Triple J gelegentlich einzuschalten. Wer weitere Empfehlungen hat: Immer her damit! So, ich geh jetzt das sonnige Frühlingswetter genießen:

enjoy the sun

Illustrationsbild “Sonne genießen”

 

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Written by Lyma

Lyma= die größe Faultierliebhaberin, reisesüchtig, designverliebt, Palmenfan und Japanbesessen. Du willst mehr Infos und wissen, was ist ein Winkeljournalist ist? Dann klick auf "Wer sind wir" :)

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